Female Leadership bedeutet so viel wie „weibliche Führung“. Damit gemeint sind zum einen weibliche Führungskräfte als solche. Zum anderen steht der Begriff aber auch für einen Managementstil, der auf Kompetenzen und Attributen basiert, die traditionell mit einem weiblichen Rollenbild in Verbindung gebracht werden, beispielsweise Empathie , Teamfähigkeit, Fürsorge und Kreativität.
Der Begriff „Führungsart“ beschreibt, wie Vorgesetzte in einem Unternehmen sich gegenüber den ihnen unterstellten Mitarbeiter*innen verhalten und wie sie ihre jeweiligen Führungskompetenzen ausüben. Die Führungsart einer Führungskraft steht in engem Verhältnis zu deren Persönlichkeit, aber auch zur Unternehmenskultur.
Einfach ausgedrückt sind Führungsaufgaben all jene Aufgaben, die ein*e Vorgesetzte*r wahrnimmt, um die ihm*ihr unterstellten Mitarbeitenden zu führen. Neben Zielsetzung, Planung, Organisation und Koordination der Arbeit sowie der Kontrolle von Arbeitsergebnissen gehört dazu zum Beispiel auch die gezielte Förderung und Entwicklung der Mitarbeiter*innen in einem Unternehmen.
Unter Führungsfähigkeit versteht man die Kompetenz, das Verhalten anderer Menschen so zu beeinflussen, dass vorab festgelegte Ziele in die Realität umgesetzt werden. Wie der Weg von der Zielsetzung bis zur Zielerreichung bzw. Ergebniskontrolle gestaltet wird, ist abhängig vom individuellen Führungsstil.
Führungsgrundsätze definieren die Erwartungen und Anforderungen an die Zusammenarbeit aller Mitarbeiter*innen in einem Unternehmen und sind wichtiger Bestandteil der Unternehmenskultur. Auch als Führungsregeln, Führungsrichtlinien oder Führungsleitlinien bekannt, bilden sie die Grundlagen für das tägliche Miteinander und die Führung im Unternehmen, indem sie klare und verbindliche Standards festlegen.
Bei Führungsinstrumenten handelt es sich um Techniken und Verfahren, die Führungskräfte anwenden, um das ihnen unterstellte Team zu leiten und ihre Motivation und Effizienz zu steigern.
Führungskompetenz, manchmal auch als Leitungskompetenz oder Führungsqualität bezeichnet, lässt sich definieren als die Fähigkeit einer Führungskraft, Mitarbeiter*innen zu motivieren und zu führen, um festgelegte Ziele in der dafür vorgesehenen Zeit und mit der erwarteten Qualität zu erreichen. Dementsprechend ist Führungskompetenz nicht eine einzelne Eigenschaft, sondern umfasst vielmehr unterschiedliche Persönlichkeitsmerkmale und erlernbare Verhaltensweisen.
Unter dem Begriff „Führungskräfteentwicklung“ sind alle Maßnahmen zur Entwicklung, also zur Aus- und Weiterbildung, der aktuellen sowie zukünftigen Führungskräfte in Unternehmen und Organisationen zusammengefasst. Anders ausgedrückt, ist die Führungskräfteentwicklung jener Teil der Personal- bzw. Mitarbeiterentwicklung, der sich speziell mit (Nachwuchs-)Führungskräften befasst.
Bei einer Führungskraft handelt es sich um eine Person, die innerhalb eines Wirtschaftssubjektes (etwa Unternehmen, Verwaltung oder Behörde) für die Personalführung zuständig ist, oft aber auch Budget- und Sachverantwortung übernimmt.
Führungsqualitäten sind die Eigenschaften und Fähigkeiten, die eine Führungskraft dazu in die Lage versetzen, ihre Mitarbeiter*innen erfolgreich zu führen.
Der Führungsstil bezeichnet die Art, wie sich Vorgesetzte gegenüber ihren Untergebenen verhalten und wie sie ihre jeweiligen Führungsaufgaben wahrnehmen.
In der Managementlehre und Personalführung versteht man unter Führungstechniken Methodiken, mit denen es gelingt, Mitarbeiter*innen in Unternehmen und Organisationen sowie andere Menschengruppen anzuleiten.